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(Lied 1)

Nackt, auf dem gefrorenen Tränensee sitzend,
Gekrümmt in meiner selbst,
Wanke ich zwischen gelebtem Vergangenen
Und lebender Zukunft umher
Der kalt gehauchte Wind
Der durch die farbigen Blätter der Waldbäume rauscht
Flüstert mir den Willen der bittersüßen Ewigkeit.

Mein Leben soll ich opfern
Meine Vergangenheit ersticken
Meine Zukunft vergessen
Und meine Gegenwart empfinden.

Die harten Äste der Bäume
Zerkratzen mit ihrer rauen Rinde
Meinen wehrlosen, bleichen,
Fast in sich zerfallenden Körper.
Schwarzrotes Blut entweicht
Den tiefen Wunden die entstanden.

Ein letzter Schrei
Ein letzter Schlag
Der letzte Atemzug
Vergangenheit entsagt.

Halb erfroren lecke ich mir die letzten Tropfen
Meines warmen Lebenssaftes von der Haut.
Die langen Schnitte beginnen zu schmerzen
Wie Feuer, das langsam meine Seele verbrennt
In Gedanken an Morgen entkommt
Meinen tiefschwarzen Augen eine letzte Träne.

Ein letzter Schrei
Ein letzter Schlag
Der letzte Atemzug
Auch Zukunft entsagt.

Ein sanfter Regen streichelt meine Haut
Der Schein des Mondes gleicht Kristall
Der Wind singt für mich ein letztes Lied
Der göttlich sanfte Klang hallt in meinen Ohren,
Lässt mich einen Augenblick nur glücklich sein
Doch das Lied verklungen,
Die Nacht vergangen
Alles gestorben
Es gibt kein Morgen

Ein letzter Schrei
Ein letzter Schlag
Der letzte Atemzug
Ich habe versagt.
30.3.08 22:04
 


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