einsamkeit befaellt die seele... und die pracht des todeswagens laesst dich staunen...
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Freiheitssehnsucht

Auf bittersüßen Pfaden wanke ich zur Ewigkeit
Meine bleichen Hände halten in mein Seelenleid
Aber schwach und doch mit starkem Schritte
Trage ich es fest an meiner Mitte

Blutverschmiert und voller Schmerzen
Wollten die schwarz entflammten Kerzen
Die den in Nebel gehauchten Weg begleiten
Mir die falsche Richtung leiten

Kalte Einsamkeit erfriert sachte meine Seele
Sie fühlt längst schon dass ich kläglich flehe
Mich aus diesem Trauerspiele zu befreien
Sie hört von Ferne schon mein Schreien

Denn des Glückes Spiel dass ich begann
Dass ich tausend Male schon gewann
Hat sich gewendet zum Lebentrachten
Man will nur noch Leiber schlachten

Ein sachtes Flüstern vom süßen Wind
Das wie Wasser durch die Äste rinnt
Hat für einen Augenblick nur meine Seele befreit
Hat unter mir begraben all das vergangene Leid

Für einen Augenblick nur fühlte ich mich frei
Doch die Nacht flüsterte mir, es sei vorbei
Man will dieses Gefühl erneut erringen
Aber laufende Zeit ist nicht zu bezwingen

Somit eine Sekunde der Freiheit vergangen
Man hört noch leise welche Lieder die Wesen sangen
Die dort waren an diesem unbeschreiblichen Ort
Doch dieses Gefühl ist für immer fort.
27.1.08 16:10


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Mondblind

Blutverschmiert sitzt er nun da
Durch seine Hände Leid geboren
Wenn die Götter wüssten was geschah
Hätt‘ er sein Leben schon verloren.

Langsam doch mit Teufelsmacht
Schreitet er durch Dunkelheit
Er sieht kein Licht in dieser Nacht
Gerät Mond in Vergessenheit?

Das Silbergold am Himmel scheint
Doch für ihn bleibt es verborgen
Man hört wie er die Nacht beweint
Und er glaubt an keinen Morgen.

Sein Körper bleich, in sich versunken
Liegt am stein’gen Wegesrand
In schöner Erinnerung ertrunken
Rinnt durch die Hand sein Lebenssand

Ein letztes mal denkt er daran
Was er für Leid nur hat getan
Das Sonnengrab sich sachte schließt
Da stirbt er schon in sich vertieft

[Schluss is n bissn doof ,)]
20.12.07 17:28


Herbststerben

Leise fallen Blätter nieder,
Eisigkalt wird jede Nacht,
Winde singen ihre Lieder,
Jede Flocke fröhlich lacht.

Weiß und weißer wird die Welt,
Farben sind Vergangenheit,
Eintönigkeit die Augen quält,
Alles fällt in Traurigkeit.

Krank und schwach liegt er nun da,
Schließt schon seine Augen sacht,
Ist kaum noch, was er mal war.
Hat seine Zeit hier längst verbracht.

Er wartet nur noch auf das Wort,
Das ihm erlauben soll zu geh’n.
Dass seine Seele erreicht den Ort,
Wo sie kann für immer besteh’n.

Jetzt wurd‘ das Wort gesprochen,
Sein Herz schon völlig erfriert.
Er hat die Schranke gebrochen,
Sein Geist nun den Körper verliert.
3.12.07 18:07


Ascheland in Todesnähe

Leise sinkt sie auf die Erde
Der Boden unter ihr voll Staub
Ohne Hoffnung was da werde
Und von den Todesschreien taub.

Sachte fließen ihr die Tränen
Über Wangen, die so bleich
Jedoch stark bleibt stets ihr Sehnen
Zu verlassen dieses Höllenreich.

Weiter kämpft sie sich des Weges
Vorbei an Feldern, die voll Blut
Im Wunsch der Schnitter seh‘ es
Dass er ihr Unrecht tut.

Der Sensenmann erfüllt von Hass
Schreitet durch den eisig‘ Wind
Seine Hand hält den Erlass
Ob ihr Leben schon verrinnt.

Seine Knochenfinger brechen
Das rote Siegel, das ihn hält
Und liest, was Schicksalsworte sprechen:
"Mein lieber Tod, du bist gefällt"
21.11.07 19:49


Ruinen der Erinnerung

Sorgsam folgt er schmalen Pfaden
Die ihn führ‘n durch Dunkelheit
Vorbei an Lichter die ihn laden
Zu bleiben in der Einsamkeit.

Allein und halb erfroren
Fällt er in den kalten Schnee
Er hat jeden Stolz verloren
Sein Lebensmut nun leis‘ verweh‘.

Tod sei nun das größt‘ Geschenk
Was man für ihn vermag zu tun
Weil er doch stets daran denkt
Auf ewig unter Erd‘ zu ruh’n.

Schwerter, Sensen, oder Strick
Könnten sein Verlangen stillen
Doch von Gedanken halb erstickt
Fehlt ihm dazu jeder Willen.

So erträgt er nun den Schmerz
Der durch Vergangenheit entzündet
Jedoch tief in seinem Herz
Bleibt er auf ewig doch verwundet.
21.11.07 12:27


Mondschein durch den Winterwald

Langsam forstet er die Wege
Durch den dunklen Winterwald
Ohne dass sich etwas rege
Während Nebel Kreise malt

Geleitet von dem Duft der Nacht
Folgt er leise seinem Schritte
Jeder sorgsam durchgedacht
Bis er gelangt zur Waldesmitte

Der Mond scheint auf die weiße Decke
Sie glitzert durch den leeren Raum
Baum für Baum die Äste strecke
Er ist gefangen im eigenen Traum

Ein Traum so wunderschön und klar
Einer der kaum zu beschreiben war
Doch geblendet vom hellen Mondedslicht
Sieht er das Schöne darin nicht

Erblindet und von Angst befallen
Beschreitet er die kalte Nacht
Jedoch am Wegesrand gefallen
Hat er an den Tod gedacht

doch die Nacht vergeht der Tag beginnt
der weiße Kristall im Schein zerrinnt
nun ist er entflohen aus diesem Traum
und erwacht von Schnee bedeckt am Waldessaum.
15.11.07 21:38


vergänglichkeit

ein leben stirbt, ein geliebter mensch geht, alles vergeht, nur warum?
man ist hilflos, es läuft vorbei und du versagst...nur warum?
du versuchst zu helfen, es zu ändern, jedoch kannst du nichts dagegen tun ...nur warum?
du vertraust auf die sonnenseiten des lebens... aber es enttäuscht dich... nur warum?

die antwort ist leicht...
es ist das leben und du wirst es nicht ändern können, denn du bist allein mit dir... und was kannst du da schon tun?


[kurz und doof ,)]
11.11.07 11:47


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