einsamkeit befaellt die seele... und die pracht des todeswagens laesst dich staunen...
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Nachtdämmerung

Die Nacht, gefallen wie von Ästen Laub,
sinkt in verdämmertes Morgenrot.
ein schwaches Licht,
getränkt vom Sternenglanz,
scheint zu erlöschen.

Zurückgelassen in Spuren aus Licht
sind Hoffnung und Sehnsucht auf damals
ein heller Strahl
entsendet vom Horizont
der vom Abend gekleidet
im Morgen erwacht
scheint zu entflammen.

versunken im Nebel
und in Wolken gefasst
scheint der letzte Hauch
von Mond zu leuchten
meine Seele so nah
und doch unerreicht
begehrt aus Gegenwart fliehend
die Weiten der nächtlich Vergangenheit

im Ungewissen verharrend
und mich weich bettend
auf der Woge meiner Erinnerung
schwebe ich dahin
mit kristallklarem Blick
durch die sterbende Vollmondnacht.

[leichte Überarbeitung mit elementen aus Lied V... teilweise gut aber nich mein bestes...]
9.11.08 23:22


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(Lied 5)

Versunken im Nebel
und in Wolken gefasst
scheint mir der letzte Hauch
von Mond zu leuchten.

Meine Seele so nah
und doch unerreicht
begehrt die Flucht aus mir
in die Weiten der bekannten Nacht zurück.

Entstellt von Wunden meiner Angst
zu verlassen jenen Traum
der mich bettet weich
auf der sanften Woge meiner Selbst
schwebe ich dahin
mit kristallklarem Blick
durch die doch so geliebte Dunkelheit.

Mich selbst daran kettend
und nicht davon loskommend
sinke ich geschwächt
vom Schmerz der entstanden durch mich
in mein Grab aus Erinnerung
und Hoffnungslosigkeit hinab.

Als Erbauer meiner Schranken
sehe ich mich wanken
im Schatten des Lichtes
von Funken aus Stern und Mond
Doch Finsternis ist's was in mir wohnt.

[iwie n bissn kurz... o.O und vom stil her iwie kA... ach bildet euch selbst ne meinung ^^]
26.7.08 17:49


(Lied 4)

Erwachend unter dem Blättersarg,
erhebt sich mein Leib
gequält und blutentstellt
von der Regen genässten Erde.
Die gekeimten Wunden meines bleichen Selbst
treiben mich den Tod erflehend,
zurück in mein Grab

Verdorrtes Baumkleid frisst sich in meine Narben,
die meinen Bund mit Nacht und
Einsamkeit beweisen.
Jeder Biss stärkt den Willen
dieses Band brechend
in mir selbst zu versinken.

Ein tiefer Schnitt
der nächste Schritt
der Weg geebnet
dem Tod begegnet

Stetig trotzende Tropfen
des Saftes, die Leben spendend,
meine gezeichnete Brust kreuzen
und im Nichts versinken,
erinnern mich an zerfallene Vergangenheit
die in mir verfließend,
die Erlösung findet.

Die Dunkelheit, die mein Vorhaben bestärkend
in strahlendem Grau erlischt
besetzt die verdorrten Äste
jenes Baumes, der
mich in seine Wurzeln fassend
vor mir selbst bewahrt.

Ein tiefer Schnitt
der nächste Schritt
die Zukunft geebnet
Vergangenem begegnet

Vom sanften Kuss der Zeit liebkost
schleiche ich mich
neue Kraft schöpfend
aus meiner modrig Grotte,
die mich schützte,
in die Ferne meiner Seele.

[nach langer zeit sollte ich hier doch mal wieder was veröffentlichen ^^ is iwie... nja durch meine etwas eingeroste schreibintensität nich so der knüller ^^ *spam]
19.6.08 21:22


(Lied 3)

Meine letzten gehauchten Worte
und meine, vom sanften Kuss der Nacht
versiegelten Lippen,
der seidengleich meinen Mund erfasste
umgeben meine Seele wie bedornte Ranken,
die in weiche Haut und Fleisch getrieben,
die letzte Schönheit zerreißen.

Umzingelt vom eigenen Schatten
und in Angst gekettet,
lassen die Erinnerungen an damals
meine Gedanken in Dunkelheit sinken.
Die doch nur geflüsterten Stimmen Vergangenem
lassen mich Gezeichnete,
durch mein Gesicht streifend,
purpurnen Saft erfühlen.

Geplatzt sind die Wunden der Zeit
das Blut erzählt von Vergangenheit
die Narben sich schwärzen
es lodern die Schmerzen.

Weinend in einem finsteren Loch irrend
treibt der Wahn mich blindlings in rostige Ketten
die meinen Leib mit dem
aus Zeit entstandenem Gift tränken.
Der süße Todessaft durchdringt meine Adern
und lässt die letzten Tropfen
meines roten Lebensgetränkes erfrieren.

Schmerzzerfallend und ersehnend den Tod
sinke ich auf den kaltfeuchten Felsboden nieder
das gebrannte Mal das aus Finsternis entfleuchte
begehrt mein Leiden und nicht die Erlösung
nach der mein Herz sich keuchend sehnt.

Geplatzt sind die Wunden der Zeit
das Blut erzählt von Vergangenheit
die Narben sich schwärzen
es lodern die Schmerzen.

Umhüllt von modrig schwerer Luft
schleppt sich mein leichnamgleicher Körper
mit zaghaften Zügen über den nassen Stein.
Atemschwach sinke ich mit stechendem Schmerz
in meiner selbst zusammen.
Doch mit warmen Gefühl die Augen schließend
umgibt mich ein Nebel von Traumlosigkeit.

Geplatzt sind die Wunden der Zeit
das Blut erzählt von Vergangenheit
die Narben sich schwärzen
es lodern die Schmerzen.
29.4.08 21:48


(Lied 2)

Tiefe Nebelschwaden wandern
Erzählend meiner Vergangenheit Geschichten
Über den schwarzblauen Horizont
Der den dunklen Wald umschlingt
Das Sterngemälde, das darin verschlungen
leitet mir den Pfad zur Ewigkeit

Müde Schritt um Schritt wankend
Und verharrend in der Zukunft Wunden
Entlocken die schmerzentbrannten Narben jener
Meinen qualvoll blickenden Augen
Eine schwärzlich schimmernde Vergessensträne.

Meiner Gedanken klarer Tropfen
Fließt über die kühlblassen Wangen
Meines leblos verrottenden Körpers
Auf den staubigen Boden der Waldlichtung nieder

Vergangenes erleben
Gegenwärtiges vergeben
Zukünftiges vergessen
Doch von Blutlust besessen

Der stechend süße Geruch der Leichen
Der den Boden wallend deckt
Durchdringt und betäubt
Meine blutleeren, fast getrockneten Adern
Die in sich zerfallend
Meine von der Nacht geleckten Schnitte küssen.

Sie liebkosen meine wunden Fesseln
Und dringen mit unersättlicher Gier
Noch tiefer in meine Seele ein
Innerlich zerfressen und von Angst gezähmt
Ersehne ich, in mich gekrümmt,
Meinen Schutz zurück

Vergangenes erleben
Gegenwärtiges vergeben
Zukünftiges vergessen
Taten schuldlos ermessen

Fliehend durch den kahlen Wald
Reiße ich rücksichtslos alles nieder
Der Wahn, der in mir aufsteigt
Und die Sucht, die mich bezwingt
Zeichnen mich Verdammte
Mit dem Mal der Finsternis

Vergangenes erleben
Gegenwärtiges vergeben
Zukünftiges vergessen
Ich bin besessen
30.3.08 22:04


(Lied 1)

Nackt, auf dem gefrorenen Tränensee sitzend,
Gekrümmt in meiner selbst,
Wanke ich zwischen gelebtem Vergangenen
Und lebender Zukunft umher
Der kalt gehauchte Wind
Der durch die farbigen Blätter der Waldbäume rauscht
Flüstert mir den Willen der bittersüßen Ewigkeit.

Mein Leben soll ich opfern
Meine Vergangenheit ersticken
Meine Zukunft vergessen
Und meine Gegenwart empfinden.

Die harten Äste der Bäume
Zerkratzen mit ihrer rauen Rinde
Meinen wehrlosen, bleichen,
Fast in sich zerfallenden Körper.
Schwarzrotes Blut entweicht
Den tiefen Wunden die entstanden.

Ein letzter Schrei
Ein letzter Schlag
Der letzte Atemzug
Vergangenheit entsagt.

Halb erfroren lecke ich mir die letzten Tropfen
Meines warmen Lebenssaftes von der Haut.
Die langen Schnitte beginnen zu schmerzen
Wie Feuer, das langsam meine Seele verbrennt
In Gedanken an Morgen entkommt
Meinen tiefschwarzen Augen eine letzte Träne.

Ein letzter Schrei
Ein letzter Schlag
Der letzte Atemzug
Auch Zukunft entsagt.

Ein sanfter Regen streichelt meine Haut
Der Schein des Mondes gleicht Kristall
Der Wind singt für mich ein letztes Lied
Der göttlich sanfte Klang hallt in meinen Ohren,
Lässt mich einen Augenblick nur glücklich sein
Doch das Lied verklungen,
Die Nacht vergangen
Alles gestorben
Es gibt kein Morgen

Ein letzter Schrei
Ein letzter Schlag
Der letzte Atemzug
Ich habe versagt.
30.3.08 22:04


Nachtigallgeflüster

Geschwärzte Himmelstränen regnen
Über die Wälder der Trostlosigkeit
Ein Lebensweg geteert
Mit graukaltem Asphalt.

Luftschlossruinen entstanden
Durch Bomben der Monotonie
Stolze Engel, die tief gefallen
Entstellt durch gesalzene Wunden.

Ein gehauchter Kuss der Luciferbraut
Auf die Wangen des
Einsam starken Kriegers
Hat wie ein Dolch das Fleisch
Seine Seele durchdrungen.

Und seine Lebenshülle zerstört
Durch den tiefen Schmerz
Der wie Feuer
Über seine bleiche Haut rinnt
Entfacht durch das leise Flüstern
Der Nachtigallen der Erinnerung.

Die dunklen Federn
Von den totgeweinten Tieren
Fallen sachte
Durchweicht von Tränen der
Ewig bittersüßen Finsternis
Auf den Boden der Einsamkeit.

Erschlagen von diesem Gefühl
Doch befreit von seinen Schranken
Erkennt er sein Streben
Und läuft vom Mond geblendet
In die Nacht.
27.1.08 17:02


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